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Begriff Definition
Hitzeschutzhauben

Kopfschutzhauben, idealerweise mit Schutzflächen für Hals, Nacken, Brust und Schultern sowie Sichtrahmen zum Einpassen von klaren oder goldbedampften Polycarbonat-Bogenscheiben. Die Schutzhauben im Programm von Kager erlauben es, Schuberth- oder Vosshelme darunter zu tragen und werden in mehreren Gewichtsklassen (260 - 500 gm2) angeboten. Sie entsprechen der DIN EN ISO 11612:2008 bzw. 2015 (Hitze- und Flammschutz). Siehe auch: Persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Hitzeschutzhosen

Hitzeschutzhosen schirmen die Beine und den Unterleib des Trägers gegen Strahlungshitze ab. Die Hitzeschutzhosen von Kager bestehen aus Aramidgewebe oder Preox-Aramidgewebe mit Aluminisierung. Sie schützen vor bis zu 1.100° C Kontakt- und Strahlungshitze und entsprechen je nach Ausführung den EU-Normen EN 388:2003 und EN 11612:2015. Siehe auch: Persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Hitzeschutzjacken

Hitzeschutzjacken schirmen die Arme und den Oberkörper des Trägers gegen Strahlungshitze ab. Die Schutzjacken von Kager bestehen aus Aramidgewebe oder Preox-Aramidgewebe mit Aluminisierung. Sie schützen vor bis zu 1.100° C Kontakt- und Strahlungshitze und entsprechen je nach Ausführung den EU-Normen EN 388:2003 und EN 11612:2015. Siehe auch: Persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Hitzeschutzmäntel

Hitzeschutzmäntel schirmen den Oberkörper des Trägers und Teile seines Unterleibs gegen Strahlungshitze ab. Die Schutzmäntel von Kager bestehen aus Preox-Aramidgewebe mit Aluminisierung und schützen vor bis zu 1.100° C Strahlungshitze. Sie stehen als kragenloser Frontalschutzmantel mit offenem Rücken und rundum geschlossener Schutzmantel mit Stehkragen und Klettverschluss zur Verfügung. Sie lassen sich mit Hochkragen, Rückenbelüftung, Ärmelverstellung oder Schnellverschluss ausstatten. Sie entsprechen den EU-Normen EN 388:2003 und EN 11612:2015. Siehe auch: Persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Hochtemperaturtechnik

Sammelbegriff für thermische Verfahren, Technologien und Anwendungen, deren Funktion auf dem Einsatz hoher Temperaturen von ≥ 500 °C beruht. In vielen Industriezweigen und Forschungsgebieten wird der Begriff allerdings auch zur Beschreibung von Prozessen und Applikationen mit niedrigeren Betriebstemperaturen verwendet. Zu den klassischen Hochtemperaturindustrien gehören die Stahlerzeugung, das Gießereiwesen, die Chemie- und Prozesstechnik, die Kraftwerks- und Energietechnik sowie die Rohstoffverarbeitung, Oberflächentechnik, die Heiztechnik und Teile der Antriebs- und Fertigungstechnik.

Hochvakuumtechnik

Bezeichnung für technische Verfahren und Anwendungen mit niedrigem Gasdruck von nur 10–6 bis 10–9 bar. In Abgrenzung dazu: Höchstvakuum (10–9 bis 10–11 bar) und Ultravakuum (geringer als 10–11 bar). Hochvakuum wird mit Vakuumpumpen erzeugt oder durch Kühlung oder Absorption sowie durch Ionenpumpen. Typische Anwendungsgebiete der Hochvakuumtechnik sind die Herstellung von Elektronenröhren, die Vakuumtrocknung (Gefriertrocknung), die Vakuumschmelze, die Vakuumimprägnierung und die Vakuumbedampfung (z.B. zum Metallisieren von Kunststoffen).

Holografie

Oberbegriff für verschiedene Verfahren, die unter Ausnutzung des Wellencharakters von Licht spezielle Visualisierungen mit richtungsabhängigem 3D-Effekt erzielen. Holografische „Objekte“ erwecken mitunter den Eindruck frei in der Umgebung zu schweben. Holografische Verfahren kommen auch in der Messtechnik zum Einsatz (Elektronenmikroskop). Der Begriff Holografie ist aus dem Altgriechischen abgeleitet.

Hot Hand

Selbstklebender Messpunkt im Portfolio von Kager, der sich auf heißen Flächen aufbringen lässt und durch Sichtbarwerdung der Aufschrift HOT anzeigt, wenn eine Temperatur von 50° C überschritten wird. Typische Anwendung ist die Überwachung der Außenflächen von Rohren, Leitungen, Öfen und Motorgehäusen.

Hygroskopisch

Die Eigenschaft bestimmter Materialien, Luftfeuchtigkeit und Wasser zu binden.