Glossar

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Term Main definition
Luftstromgardinen

Druckluftmodule unterschiedlicher Breiten, die auf der Basis der Joule-Thomson-Effekts eine vertikale Schicht kalter Luft erzeugen. Siehe auch: Line Blow.

Losgröße

Bezeichnung für die Anzahl von Produkten eines Fertigungs- oder Lieferauftrages.

LMHV

Kurzbezeichnung für die Lebensmittelhygiene-Verordnung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV).

Line Blow

Bis zu 900 Millimeter breite Pneumatikmodule von Kager, die zur Trocknung und Reinigung von Oberflächen eingesetzt werden. Siehe dazu auch: Colder, Kaltlufterzeuger, Luftstromgardinen.

Lebensmittelhygiene-Verordnung

Die deutsche Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) setzt die lebensmittelhygienischen Bestimmungen von EG und EU um und dient deren Durchführung. Sie beinhaltet auch nationale Regelungen für spezifische Fragen, also Ausnahmen vom EU-Recht sowie allgemeine lebensmittelhygienische Grundsätze. Wichtige Aspekte der LMHV bzw. der entsprechenden EU-Verordnungen sind die Überwachung und einheitliche Regelung der Lebensmittelsicherheit, die Verpflichtung der Lebensmittelproduzenten zur Einrichtung eines Hygienemanagements gemäß HACCP, die Dokumentation der Lebensmittelhygiene und die Registrierung und Zulassung der Lebensmittelbetriebe.

Large Traffic Light

Selbstklebender, reversibler Wärme- bzw. Hitze-Messpunkt im Programm von Kager, der in den drei Farben einer Verkehrsampel drei verschiedene Temperaturbereiche anzeigt. Unter 50° C erscheint der Messpunkt grün, von 50 °C bis 70° C ist er gelb, und steigt die Temperatur auf über 70° C, wechselt die Farbe auf Rot. Gut geeignet zum Einsatz in der prozesstechnischen Temperaturkontrolle und als Warnhinweis in der Arbeitssicherheit.

Laminiertechnik

Synonyme Bezeichnung für Lamination (lat. lamina für Platte, Scheibe, Blatt). Der Begriff wird sowohl für stoffschlüssige, thermische Fügeverfahren verwendet als auch für den Prozess des Verklebens dünner, meist folienartigen Schichten auf einem Trägermaterial als auch für die Verbindung von Folienschichten durch Temperierung und Druck.

Labortechnik

Weithin gebräuchliche Bezeichnung für die Gesamtheit der in einem Labor eingesetzten technischen Geräte, Einrichtungen, Anlagen und Vorrichtungen.

Kühlschrankthermometer

Bezeichnung für jene Messstreifen im Kager-Sortiment, die der Überwachung und Dokumentation besonders niedriger Temperaturen um den Nullpunkt dienen. Sie dazu auch: Tempasure und Chillchecker.

Kühlschmierstoff

Oberbegriff für Betriebsmittel, die in der Fertigungstechnik bei der mechanischen Bearbeitung (Trennen, Bohren, Fräsen etc.) die Wärmeabfuhr unterstützen und die Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück durch Schmierung reduzieren. Kühlschmierstoffe (KSS, auch Kühlschmiermittel, Bohrmilch, Schleifmilch) können außerdem der Späneabfuhr dienen. Ihr Einsatz führt zu einer höheren Genauigkeit der Werkstücke, zu höheren Oberflächenqualitäten, zu einer Reduzierung der Aufbauschneidenbildung am Werkzeug und zur Staubbindung. Positiver Nebeneffekt des KSS-Einsatzes ist der Korrosionsschutz. Statt Kühlschmiermittel wird bei der Bearbeitung von Gusseisen, Bronze, Messing und Duroplasten auch Druckluft und bei thermoplastischen Kunststoffen Wasser verwendet. Bei der manuellen Bearbeitung metallischer Werkstoffe kommen häufig Bohr- bzw. Schneidöle sowie Pasten oder Gele zum Einsatz.

Kristallisation

Prozess der Verhärtung eines Stoffes mit Ausbildung von Kristallen. Die Kristallisation kann aus einer Lösung, Schmelze, Gasphase sowie aus einem Festkörper oder einem anderen Kristall (Umkristallisation) erfolgen. Der Vorgang setzt Kristallisationswärme frei. Um die Kristallisation in Gang zu bringen, muss der auszukristallisierende Stoff zunächst zur Übersättigung geführt werden – etwa durch Abkühlung oder Verdampfen. Bei mehrkomponentigen Kristallen kann eine Übersättigung durch Mischen von zwei Lösungen erreicht werden. Bei der Kristallisation ordnen sich zuvor gelöste Moleküle in einer regelmäßigen, stoffspezifischen Struktur. Die Kristalle können durch Filtration, Flotation, Zentrifugation oder Siebung von der Lösung getrennt werden.

Korrosionsbeständigkeit

Fähigkeit eines Werkstoffs oder einer Oberfläche, über lange Dauer dem zerstörenden Einfluss der Korrosion zu widerstehen. Der Begriff Korrosion kommt aus dem Lateinischen (corrodere für zersetzen‚ zerfressen, zernagen) und bezeichnet die messbare Veränderung eines Werkstoffs unter dem Einfluss seiner Umgebungsbedingungen. Korrosion kann zu einer funktionellen Beeinträchtigung des Werkstoffs führen. In der Technik ist vor allem die chemische Korrosion von Metallen von Bedeutung (dazu DIN EN ISO 8044).

Kompression

Verdichtung, Verengung und Zusammenpressung eines Körpers, Mediums oder Stoffes einhergehend mit einer Volumenreduzierung durch Erhöhung des äußeren Drucks.

Knetmasse

Sammelbegriff für weiche Modelliermassen (Plastiline), die sich manuell gut verformen lassen und ton- oder wachsähnliche Eigenschaften aufweisen. Verschiedene Knetmassen können durch Trocknung oder Brand im Ofen gehärtet werden.

Kittmasse

Unspezifisch verwendeter Sammelbegriff für zahlreiche Klebstoffe, Dicht- und Bindemittel.